Ich bin Doreen, Extremhunger - Expertin und überzeugte Befürworterin der intuitiven Ernährung

Die meisten Mädchen und Frauen wären gerne dünner, schlanker, hätten gerne keine Cellulitis und erst recht kein kleines Bäuchlein. Es ist eben ganz normal nicht mit seinem Erscheinungsbild zufrieden zu sein.” Zumindest dachte ich das meine gesamte Jugend über. Was mit einer scheinbar harmlosen Unzufriedenheit mit dem Körper begann, endete schließlich in einer Essstörung. Nicht-Essen, Kompensieren, Über-Essen, Angst, Schuld, schlechtes Gewissen – das war mein Alltag in den Jahren, in denen mir Erwachsene sagten, ich solle sie am meisten genießen. 

Heute, ein paar Jahre später kann ich meinen Körper – genau so, wie er eben ist – auf eine Art wertschätzen, wie ich es für mich selbst nie für möglich gehalten habe. Ich kann meinem Körper vertrauen und Essen nimmt in meinem Leben nur noch eine beiläufige Rolle ein.

dieser verdammte Hunger

Eigentlich hatte ich nie vor, tatsächlich eine Essstörung zu entwickeln. Eigentlich wollte ich das nicht, irgendwie ist das so passiert. Aber wer will das schon, richtig? Zunehmen wollte ich aber auch nicht wieder. Wenn da nur dieser verdammte Hunger nicht gewesen wäre. Ich hatte so hunger, ich hätte die ganze Welt aufessen können. Ich hatte Angst, dass wenn ich anfangen werde zu essen, dass ich dann nie wieder aufhören würde. Denn genau das wollte ich: essen und nicht wieder aufhören müssen.

Auf etlichen Blogs las ich, dass ich diesem Hunger “einfach” nachgeben muss. Aber daran war nichts einfach. Wie besänftige ich diesen Krieg in meinem Kopf? Wie höre ich auf damit, mich nach einem “Festessen” zu übergeben, nichts zu kompensieren? Wie höre ich auf zu Essen, wenn ich eigentlich wirklich satt bin? Wie endet all das nicht in einer weiteren Essstörung?

 

 

wie ich es geschafft habe

Trotz aller meiner Zweifel und Ängste habe ich es geschafft. Heute kann ich intuitiv essen. Ich werde von “normalen” Portionen satt und kann meinem Körper vertrauen, dass er weiß wie viel Energie und Nährstoffe er heute braucht. Der Tipp: “Iss einfach und gib deinem Hunger nach” hat bei mir dennoch nicht ausgereicht. Neben dem Essen wurden auch einige Ratgeber, Blogbeiträge und wissenschaftliche Literaturen verspeist. Ich habe selbst Beratungsgespräche und Coachings in Anspruch genommen und meine eigene Ernährungsberaterlizenz erworben.

DSC 1420 über mich

meine Leitideen

Als Coach sehe ich deine Essstörung vermutlich etwas anders als du: Ich bin davon überzeugt, dass dir die Essstörung in irgendeiner Art und Weise in der Vergangenheit gedient hat. Aber da du hier auf dieser Seite gelandet bist, weißt du vermutlich schon selbst, dass die Essstörung dich heute davon zurückhält, endlich wieder zu leben und du eine Veränderung brauchst.

Daher ist mein Coaching Ansatz ganzheitlich. Essstörungen (und auch der Extremhunger) sind nun mal psychische Störungen, und haben ihren Ursprung nicht im Essen und auch nicht in deinem Gewicht. 

In meinem Coaching adressieren wir also nicht nur dein Essverhalten, sondern auch deine innersten Überzeugungen über dich selbst und die Welt. Ich beziehe mich auf die Erkenntnisse des intuitiven Essens und des “Health at every size”- Ansatzes.

das Thema ist mir so wichtig weil...

… Essstörungen in unserer Gesellschaft stark stigmatisiert, aber auch vor allem in gewisser Weise normalisiert werden. Es ist NICHT normal ständig Diät zu halten und mit seinem Körperbild in einem solchen Maß unzufrieden zu sein, dass man sich im Alltag in irgendeiner Weise einschränkt (Kleidung, Essen, …)

… viele Betroffene bei Angehörigen, Freunden, ja sogar Ärzten auf Unverständnis treffen. Das Ausmaß und Behandlungsbedürftigkeit einer Essstörung sollte nicht am Gewicht festgemacht werden. Wenn du das Gefühl hast, dass etwas mit deiner Einstellung gegenüber Essen etwas nicht stimmt, verdienst du es, Hilfe zu bekommen. Und du verdienst auch Hilfe – selbst nach deiner Gewichtswiederherstellung – zu erhalten. 

… der Extremhunger – auch wenn der Großteil der Betroffenen während der Heilung mit ihm Bekanntschaft machen darf – oftmals unbeachtet oder heruntergespielt wird. Für die Betroffenen ist das Thema daher oftmals schambehaftet und erhalten nicht die Unterstützung, die sie eigentlich bräuchten. 

… ich weiß, wie einsam sich dieser Weg der Heilung anfühlen kann.

warum ein Recovery-Coaching sinnvoll ist

Vornweg: Ein Coaching soll keine Psychotherapie ersetzen. Dennoch bin ich davon überzeugt – und viele andere auch – ,dass ein Coaching in den unterschiedlichsten Szenarien unterstützend sein kann:

– wenn du gerade aus einer Klinik entlassen wurdest und nun zu Hause auf dich selbst gestellt bist
– du davon überzeugt bist, dass du deine Essstörung ohne psychotherapeutische Hilfe bewältigen kannst
– das Gesundheitssystem aktuell nicht die Unterstützung gewährleisten kann, die dir zusteht (bspw. wenn deine Ärzte deine Essstörung herunterspielen, Therapeuten den Extremhunger nicht Ernst nehmen, du auf einen Therapieplatz warten muss, …)
– du ergänzend zu deiner Psychotherapie eine zusätzliche Unterstützung suchst.

Vermutlich hast du schon ganz viel fleißig gegoogelt und weißt eigentlich, was du tun musst, um deine Essstörung zu heilen. Im Coaching bekommst du einen sicheren Raum, in dem du über deine Gedanken, Sorgen und Ängste offen sprechen kannst. Ich kann dich in schwierigen Situationen unterstützen und dich – wenn auch nur virtuell im Alltag begleiten.

Wollen wir uns persönlich kennenlernen?

Auch du kannst es schaffen, dich endgültig von deiner Essstörung zu befreien. Melde dich doch einfach mal kostenlos zu einem unverbindlichen 30 minütigen Mini-Coaching an, indem ich dir die häufigsten Fragen über den Extremhunger beantworte und wir gemeinsam herausarbeiten, welchen Schritt du auf deinem Weg zur Heilung als nächstes gehen kannst. Ich freue mich auf dich!

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